Original Handform-Riemchen waren schon immer ein begehrtes Baumaterial, wenn es um gestalterische Akzente ging und eine rustikale Backsteinfassade gewünscht wurde. Viele Bauherren entschieden sich bislang aber dagegen und gaben dafür neben dem höheren Preis vor allem Qualitätsgründe oder Formatprobleme an. Feldhaus Klinker hat nun eine eigene Produktlinie mit dem Namen „sintra“ für Riemchen in Handformoptik entwickelt, die alle bisherigen Nachteile ausgleichen, heißt es. Hierzu wurde am Hauptsitz von Feldhaus Klinker im niedersächsischen Bad Laer ein neues Herstellungsverfahren entwickelt, das dem Klinkerriemchen in Handformoptik auch echte Klinkerqualitäten garantiert. Hierzu gehören die bekannten Eigenschaften, wie beispielsweise die geringe Wasseraufnahme. Während übliche Handformziegel bis zu 20 Prozent Wasser aufnehmen können, liegt der Prozentsatz bei den neuen Feldhaus-Riemchen in Handformoptik gerade einmal zwischen zwei und sechs Prozent. Schädliche Einflüsse wie Regen, Schmutz und andere Emissionen können dem Klinkerriemchen nichts anhaben, heißt es. Der Stein bleibt sauber und verwittert nicht, die Oberfläche behält ihre einzigartige Optik und Farbigkeit.
Die „sintra“-Linie in Handformoptik wird genau wie andere Klinkerriemchen stranggepresst und nicht vom ganzen Stein gesägt. Eine besonders Umwelt und Ressourcen schonende Herstellungsweise. Die Riemchen sind mit einer Stärke von 14, bzw. 15 mm in dem gängigen NF-Format und dem klassischen WDF-Format erhältlich. Ein großer Vorteil gegenüber den handelsüblichen Handformziegeln ist auch, dass die Maße hundertprozentig reproduzierbar sind. Dadurch sind sie ebenfalls für die Verwendung im Fugenleitsystem eines Wärmedämmverbund-Systems geeignet. Die neuen Feldhaus-Riemchen lassen sich einfach und schnell verlegen und sind besonders für Fassadenrenovierungen an Altbauten geeignet. Sie passen sich nahezu jedem architektonischem Stil an, wie zum Beispiel Backsteinbauten, Friesenhäuser oder etwa mediterranen Villen. Aber auch in Innenräumen lassen sich deutliche Akzente setzen: Zum Beispiel in der Gastronomie in Thekenbereichen, um Kamine hervorzuheben oder um Säulen und Gewölbe zu gestalten. Charakteristisch für die neuen Riemchen ist die rustikale und unregelmäßige Oberfläche mit leicht gebrochenen Kanten – sie sehen aus wie natürlich gealtert. Die Feldhaus-Riemchen der „sintra“-Linie sind zudem günstiger als handelsübliche Handform-Riemchen. Das Programm umfasst sechs verschiedene Farbvarianten mit natürlichen Farben in gelb, rot, Terrakotta, Sand und einer jeweils individuellen Note. Sie lassen sich außerdem nach eigenen kreativen Ideen untereinander mischen.